Pressestimmen

„In Schönheit gestorben“

Gürzenich Quartett überzeugt mit seltener kleiner Passionsmusik von Joseph Haydn
(A.d.R.: Joseph Haydn: Sieben letzten Worte am Kreuze, mit Texten von Luise Rinser)

Die Musiker um den Primarius Torsten Janicke (Rose Kaufmann, Mechthild Sommer und Joachim Griesheimer) sind ein lange eingeschworenes Team, mit perfekter Abstimmung, mit hoher Musikalität, ständig wechselnden Klangfarben und eindrucksvoller Schönheit, in den voluminösen Passagen ebenso wie in den fast tonlosen Stellen mit Pizzicato-Begleitung. Das Leiden des Gekreuzigten mit Durst, Schmerzen, Verzweiflung und Todeskampf ist intensiv mit Worten und dann musikalisch zu erleben.

KstA März 2018 zum Konzert am 24.3.2018 im Altenberger Dom
Autor: Michael Cramer


„Streichquartett mit hoher Spielkultur“

“…hervorragend in den solistischen Passagen – insbesondere Torsten Janicke an der ersten Violine-, wunderbar sich einfügend die Begleitstimmen bei den vielen markanten Ton- und Themen-wiederholungen, bildeten die Musiker eine fantastische Einheit…”

Attendorn, April 2014, B. Wilkmann


“… Das Gürzenich Quartett legt … prickelnde Spielfreude an den Tag und jene Tugenden, die gutes Quartettspiel ausmachen: unbedingte Präzision, perfektes Miteinander, gemeinsamer Geist. Dabei kultiviert das Ensemble einen sonoren, musikantischen Klang voller feiner Nuancen.”

Osnabrücker Zeitung 9.12.2014


Die orchestrale Disziplin, der uneitle Zugriff, der die vier Musiker eint, ist sofort zu spüren. … da wird wie in einem Bogen am Werk gefeilt.”

Westfälische Nachrichten, 13.3.2012


“… Die Musiker schufen für jedes Stück des Programms einen spezifischen Klang, der Tradition, Individualität und Verwandtschaft erfahrbar machte.”

Münstersche Zeitung, 13.3.2012


“…mit spielerischer und exzellenter Virtuosität ergab sich eine Klangwelt, ausdrucksstark und stimmungsvoll, die dennoch einen Hauch Trauer erahnen ließ (Schostakowitsch Quartett). Wie aus einem Guss mit hellem und lebensbejahendem Grundcharakter folgte das Streichquartett A-Dur op.18/5 von Ludwig van Beethoven; zwingend und schlüssig durchdacht, ausgefeilt und hochsensibel gespielt.”

Gifhorn, AZ, 24.01.2012


„ …das Gürzenich Quartett begeisterte mit seiner grandiosen Virtuosität das Publikum restlos im ausverkauften Rittersaal.”

Gifhorn, BZ, 23.1.2012


„ … stellte sich das Quartett als erlesen aufeinander eingespieltes Team vor.
Da konnte natürlich das Streichquartett C-Dur KV 465 von Wolfgang Amadeus Mozart trotz aller Dissonanzen im einleitenden „Adagio“ nur zum puristischen Hörerlebnis werden.”

Neuss-Grevenbroicher Zeitung, 10.11.2010


„Gürzenich Quartett überzeugte durch exzellente Leistung.“

“Hugo Wolfs Italienische Serenade … rhythmisch leicht und locker, wie aus einem Guss und mit betörender Leichtigkeit gestaltet“. „Beethovens Streichquartett op.18 Nr.2 bestach dann … mit einem Zusammenspiel von hohem solistischem Können.”

Westfälische Rundschau 28.2.2009


„Vollendeter Ausklang“

Das Gürzenich-Quartett glänzte durch homogenes Zusammenspiel. Mit spielerischer Virtuosität führte es in wunderschöne Klangwelten vergangener Epochen und ein wenig durch Europa: Das Gürzenich-Quartett brachte am Sonntag die fünfteilige Reihe „Kammermusik“ in der Friedenskapelle zum vollendeten Abschluß. Das Streichquartett des gleichnamigen Kölner Sinfonieorchesters glänzte durch ein bemerkenswert homogenes Zusammenspiel sowie seine klangliche Transparenz, welche die musikalischen Strukturen bekannter Werke wie Mozarts „Dissonanzenquartett“ in einem neuen, ungewöhnlich feinen Licht erscheinen ließen.

Westfälische Nachrichten, 11.3.2008


„Begeisternder Auftritt des Kölner Gürzenich-Quartetts“

In Münsters Friedenskapelle lieferten die Vier eine inspirierende Lehrstunde bester Kammermusik.

Münstersche Zeitung, 12.03.2008


“Schuberts d-moll-Quartett „Der Tod und das Mädchen“, oft gespielt und oft gehört, bildete den krönenden Abschluss des Abends. Seine Wiedergabe durch das Gürzenich Quartett konnte man getrost als CD-reif bezeichnen, so schlüssig und zwingend, so durchdacht und ausgefeilt wurde das erschütternde „Zeitdokument“ verwirklicht.”

Dresdner Neueste Nachrichten, 12.4.2005


“Transparenz und behutsame Gestaltung von Dynamik und Tempi, ein von feinen und feinsten Schattierungen bestimmter Ensembleklang, der sich in unmerklichen Metamorphosen entwickelte, verbanden die Musiker zu einer Interpretation, die Strukturen empfindsam nachzeichnete.”

Festival Hitzacker, Niedersächsisches Tageblatt, 26.2.2005


“Eine eindrucksvolle Gestaltung gelang dem Gürzenich-Quartett, das mit großer Emphase und Elan musizierte. Saubere Linien und wohlartikulierte Akzente hoben den mitunter polyphon durchgestalteten Satz hervor. (Heinz Pauels Streichquartett op.4) Abgerundet wurde das Programm mit Joseph Haydns vierten Quartett aus op. 20 und dem Streichquartett op. 105 von Antonin Dvorak. Auch hier bewiesen die gut aufeinander eingespielten vier Gürzenich – Musiker souveräne Technik und Musikalität.”

Kölnische Rundschau 3.5.2002


“Besonders der musikalisch hohe Einfallsreichtum, die große Wandlungsfähigkeit des Ensembleklangs und die drängende Intensität bei zügigen Tempi beeindruckten.”

Kölner Stadtanzeiger 12.3.2002


“Das Gürzenich Quartett spielte auch hier brillant und äußerst homogen. Manchmal klingt es wie ein kleines Orchester und immer spielen sie auf vorbildliche Art zusammen: Das Gefühl, zusammen zu gehören, wird in Klang gegossen.”

Bergische Landeszeitung 9.3.2002


” … bleiben musikalische Offenbarungen zu preisen, die straffe Ensembledisziplin und makelloses Können mit seelischer Vertiefung und Weite der geistigen Dimension verbanden. Es stellten sich die vier Musikerinnen und Musiker dem Vergleich mit vielen CD-Einspielungen der bekannten Werke und begeisterten gerade dadurch mit kühner Frische des schon oft gehörten. Das gilt gleichermaßen für die schier himmelsstürmende Dynamik etwa der beiden Prestosätze wie für die kaum mehr fassbaren Verwehungen etwa des zweiten Schubert-Satzes. Dieser Schubert war jedweder illustrativen Deutung enthoben und fügte sich zu einem Kosmos, dessen eigentliche Tragik und Transparenz auf Schubert persönlich bedeutete.”

Bergische Morgenpost vom 9.5.2000, Schubert: „Der Tod und das Mädchen“ und Mendelssohn Oktett


“Meisterhaft korrespondierten die Musiker miteinander, Janickes hochsensibles Spiel erfuhr in allen Stimmungen vollen Übereinklang mit den Mitspielern.”

Remscheider Generalanzeiger vom 9.5.2000